Philippinen (9.3.-24.3.2019)

 

 

 

 

Reiseroute

  • 09.+10.3.19: Anreise von Wien über Doha nach Metro-Manila (Makati).
  • 11.3.19: Metro-Manila
  • 12.3.19: Metro-Manila (Makati) - Philippine Carabao Center (Muñoz) - San Jose - Dalton Pass - Banaue
  • 13.3.19: Banaue - Bayyo - Bontoc - Sagada - Banaue
  • 14.3:19: Banaue - Bangaan - Batad - Banaue
  • 15.3.19: Banaue - Bayyo - Bessang Pass - Santa Maria - Vigan
  • 16.3.19: Vigan - Bantay - Batac - Paoay - Flug Laoag nach Manila
  • 17.3.19: Flug Manila nach Tagbilaran (Bohol) - Insel Panglao (Alona Beach)
  • 18.3.19: Chocolate Hills - Bohol Habitat Conservation Center - Loboc-Flussfahrt - Philippine Tarsier and Wildlife Sanctuary - Baclayon - Abatan - Insel Panglao (Alona Beach)
  • 19.3.19: Insel Panglao (Alona Beach) - Fährfahrt Tagbilaran nach Cebu City - Flug Cebu nach Puerto Princesa (Insel Palawan)
  • 20.3.19: Puerto Princesa - Sabang
  • 21.3.19: Sabang - Taytay - El Nido
  • 22.3.19: Bacuit Archipel
  • 23.+24.3.19: Rückflug von El Nido über Manila und Doha nach Wien

 

 

Fotogalerien

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METRO MANILA
METRO MANILA
SANTA MARIA
SANTA MARIA
INSEL BOHOL
INSEL BOHOL
SAGADA
SAGADA
VIGAN
VIGAN
PUERTO PRINCESA
PUERTO PRINCESA
BANGAAN & BATAD
BANGAAN & BATAD
BANTAY
BANTAY
BACUIT ARCHIPEL (Entalula Beach & Snake Island)
BACUIT ARCHIPEL (Entalula Beach & Snake Island)
BANAUE
BANAUE
PAOAY
PAOAY
EL NIDO & BACUIT ARCHIPEL (Cudugnon Cave & Pinagbuyutan Island)
EL NIDO & BACUIT ARCHIPEL (Cudugnon Cave & Pinagbuyutan Island)

 

Rundreise auf den Philippinen

 

URLAUBSPLANUNG


Zwei Jahre sind vergangen, seit unserer letzten Rundreise. Im März 2017 bereisten wir mit Reiseleiter Enrico Gabriel Vietnam & Kambodscha.
Eben jener Enrico Gabriel war es auch, der uns die Philippinen als Reiseziel schmackhaft machte. Im Februar 2018 stand diese von ihm zusammengestellte Rundreise zum ersten Mal auf dem Programm des Reiseveranstalters Kneissl Touristik. Wir sahen die Fotos der herrlichen Landschaften und Strände auf den Philippinen und beschlossen diese Reise demnächst an zu packen. Im November 2018 buchten wir gemeinsam mit alten Reisebekannten für März 2019.
Die 16-tägige Rundreise (mit An- und Abreisetag) führt uns dabei zu drei der insgesamt 7641 Inseln des südostasiatischen Staates im westlichen Pazifischen Ozean - Luzon, Bohol und Palawan.

Am 27. Jänner, knapp eineinhalb Monate vor der Abreise, die schockierende Nachricht in den Medien:
Durch zwei Bomben-Explosionen in und vor einer katholischen Kirche in der Stadt Jolo in der Provinz Sulu sind während eines Gottesdienstes mindestens 20 Menschen getötet worden. Mehr als 110 Menschen wurden verletzt.
Doch dabei bleibt es nicht. Kurz darauf berichten westliche Medien von einer Studie der amerikanischen Wochenzeitung "Global Finance", die den Inselstaat Philippinen als derzeit gefährlichstes Land der Welt auflistet. Bewertet wurden hierbei die Länder aufgrund von Faktoren wie Krieg oder Frieden, Terrorismus, Kriminalität sowie der Gefahr von Naturkatastrophen. Eine gewisse Unsicherheit macht sich bemerkbar, die beinahe zur Stornierung der Reise führt. Doch zum Glück überwog letztlich die Neugier auf ein uns völlig unbekanntes Land und die Überzeugungskraft unserer Reisebekannten.

 

ANREISETAGE, Samstag 9.3. & Sonntag 10.3.17


Um 12:30 Uhr starten wir mit der Fahrt zum Flughafenparkplatz Mazur am Flughafen Wien/Schwechat in das Abenteuer Philippinen.
Gegen 16:20 Uhr hebt der Airbus A350-900 von Qatar Airways zur ersten Teilstrecke in Richtung Doha ab, wo wir um 23 Uhr (MEZ +2) landen. Vier Stunden später, um 3 Uhr morgens, verlassen wir mit einer Boeing 777-300 von Qatar Airways die Hauptstadt Katars in Richtung Manila, wo wir um 16:40 Uhr (MEZ +7) wohlbehalten landen.
Bereits um 18:30 Uhr erreichen wir im nobelsten Stadtteil Metro-Manilas - Makati - das Hotel Makati Diamond Residences, welches uns für die kommenden beiden Nächte beherbergt. Dass die Sicherheit ganz groß geschrieben wird können wir bereits am Hoteleingang erkennen, wo Mensch und Gepäck nicht nur durch Detektoren wie an Flughäfen durchgelotst werden, sondern zusätzlich auch noch ein Spürhund im Einsatz ist.
Wir nutzen den ersten Abend auf den Philippinen, in dem wir der dem Hotel benachbarten Greenbelt-Shopping Mall einen Besuch abstatten. Im Innenareal der Mall wohnen wir der Abendmesse der Open-Air-Kirche bei und gewinnen dabei einen ersten Eindruck der Gläubigkeit der Bevölkerung.
Abschließend gönnen wir uns ein etwas ungewöhnliches "süßes" Abendessen mit heißer Schokolade und Torte, ehe es zurück ins Hotel geht.

 

1. Rundreisetag, Montag 11.3.19


Der erste Tag in Südostasien beginnt um 8:00 Uhr mit der ganztägigen Besichtigung der philippinischen Hauptstadt Metro-Manila. Schon am Morgen lässt sich die hohe Luftfeuchtigkeit erahnen. Allerdings dämpft der Smog über der aus 17 Städten bestehenden Metropolregion mit ihren ca. 13,5 Millionen Einwohnern das Sonnenlicht dermaßen, dass wir den Witterungswechsel zum heimischen Winter auf Anhieb gut verkraften.

Zuerst bringt der Bus die 19-köpfige Reisegruppe zum Rizal-Park in die Bucht von Manila, wo uns Carlos, der philippinische Reiseleiter, die Geschichte des Nationalhelden des Landes - Dr. José Rizal - voller Enthusiasmus näher bringt. Dieser lebte Ende des 19. Jhdt's während der Zeit der spanischen Kolonialherrschaft als Schriftsteller und Augenarzt. Er studierte in Madrid, erlernte unzählige Sprachen und bereiste Zeit seines kurzen Lebens große Teile Europas. Sein Leben und die literarischen Werke galten als Inspiration für die philippinische Unabhängigkeitsbewegung. Infolge seiner politischen Aktivitäten gegen die spanische Regierung der Inseln wurde er vor Gericht gestellt und 1896 durch Erschießung hingerichtet. Im Rizal-Park steht an der Hinrichtungsstelle ein großes Monument, welches als nationale Gedenkstätte dient.
Nur unweit des Parks erreichen wir den alten Stadtkern von Manila, der als Intramuros ("innerhalb der Mauern") bezeichnet wird, da er komplett von Maueren umgeben ist.
In Intramuros befindet sich das Fort Santiago, welches 1570 gegründet wurde, um den spanischen Konquistadoren einen Zufluchtsort gegen Guerilla-Angriffe muslimischer Einheimischer zu bieten.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Intramuros von den Japanern und insbesondere bei der Rückeroberung durch die Alliierten weitestgehend zerstört. Obwohl einige Bauten restauriert wurden, ist eine Vielzahl der Gebäude in beklagenswertem Zustand.
Einen kurzen Spaziergang von Fort Santiago entfernt erreichen wir die Plaza de Roma mit der Kathedrale von Manila. Diese wurde 1945 durch das Bombardement der US-Airforce in der Schlacht um Luzon komplett zerstört. Der Wiederaufbau der Kathedrale erfolgte bis 1958.
Nach der Innenbesichtigung des Gotteshauses wenden wir uns dem leiblichen Wohle zu. Im Restaurant Barbaras, welches im spanischen Kolonialstil erstrahlt, ist bereits das philippinische Buffet für das Mittagessen vorbereitet. Wir genießen nicht nur die Leckereien der einheimischen Küche sondern auch das wunderschöne Ambiente.
Direkt gegenüber dem Restaurant setzen wir am frühen Nachmittag die Besichtigungstour mit dem Besuch der San Agustín Kirche fort. Diese ist die älteste Kirchengründung auf den Philippinen. Die Kirche ist das einzige Gebäude, das der Zerstörung von Intramuros während der Schlacht um Manila entgangen ist. Insgesamt wurde die Kirche nach zahlreichen Erdbeben und Kriegen drei Mal wieder aufgebaut. Sie war die erste europäische Kirche auf den Philippinen, die ganz aus Stein erbaut und in spanischer Architektur entworfen wurde. Zusammen mit drei weiteren Barock-Kirchen auf den Philippinen wurde dieses Bauwerk im Jahre 1993 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Wir besichtigen das durch den Augustinerorden verwaltete Museum neben der Kirche, welches antike Möbel, Kleider aus der Kolonialzeit, Andachtsbilder und Ikonen beherbergt. Nach einem Rundgang im herrlichen Innenhof bleibt uns leider der untere Bereich der Barock-Kirche versperrt, da gerade eine Hochzeit stattfindet. Jedoch steigen wir auf den Chordachboden, wo sich von Hand geschnitzte Sitze aus dem 17. Jhdt. befinden. Von hier erhaschen wir einen ausgezeichneten Blick auf den Innenbereich der Kirche inklusive Brautpaar und Hochzeitsgesellschaft.
Nach dem Vormittag der kurzen Wege in Intramuros benötigen wir nun wieder den Bus, um dem Chinesischen Friedhof einen Besuch ab zu statten. 1850 gegründet, dient er dem Gedenken an die zahlreichen Chinesen, die nicht auf spanischen Friedhöfen beerdigt werden durften. Der 54 ha große Friedhof erfüllt zudem den Zweck den sozialen Status der Familien zu demonstrieren. Dass es zahlreiche Tsinoys (Filipinos chinesischer Abstammung) zu immensem Reichtum gebracht haben, spiegelt sich in deren luxoriösen Totenhäusern wider. Viele Mausoleen haben Klimaanlage, Badezimmer und Sitzmöbel. Wir schlendern durch die schier endlose Friedhofsange am Rande eines Elendsviertel, ehe wir uns auf den Spuren der Vergangenheit zu einem weiteren Friedhof kutschieren lassen.
Das Manila American Cemetery and Memorial befindet sich in Fort Bonifacio, innerhalb der Grenzen des ehemaligen Fort William McKinley auf amerikanischem Hoheitsgebiet. Der Friedhof mit einer Fläche von 62 ha beherbergt 17.206 Gräber, und verfügt somit über die größte Anzahl an Gräbern aller Friedhöfe für US-amerikanisches Personal, das im Zweiten Weltkrieg getötet wurde. Eingerahmt wird die riesige Anlage duch die nagelneuen Wolkenkratzer von Bonifacio. Wir verweilen 30 Minuten an diesem Ort der Erinnerung und des Gedenkens mitten im hektischen Manila, ehe wir nach einem langen Ausflugstag zurück zum Hotel Makati Diamond Residences fahren.
So wie am Vorabend besuchen wir auch heute die benachbarte Greenbelt-Shopping Mall, um das Überangebot eines Lebensmittelmarktes zu bestaunen und anschließend gemütlich Abend zu essen.

 

2. Rundreisetag, Dienstag 12.3.19


Heute müssen wir früh aus den Federn! Bereits um 7 Uhr verlassen wir mit einem Kleinbus die Hauptstadt der Philippinen in Richtung Banaue im Norden der Insel Luzon in der Provinz Ifugao in den philippinischen Zentralkordilleren. Eine Strecke von knapp 400 km, deren Bewältigung mit einigen Zwischenstopps schlußendlich über zwölf Stunden in Anspruch nimmt.
Nach einer Stunde im morgendlichen Berufsverkehr verlassen wir den Großraum von Metro-Manila.
Etwa zur Hälfte der Strecke halten wir beim Philippine Carabao Center in Muñoz, ein 1992 vom Landwirtschaftsministerium ins Leben gerufenes Universitätssprojekt zur Züchtung und Weiterentwicklung des philippinischen Wasserbüffels, der auch Carabao genannt wird. Wir besuchen die Stallungen und erhalten eine ausführliche Erläuterung zu dieser Wasserbüffelgattung, ehe wir zum nächsten Zwischenstopp nach San Jose aufbrechen, wo ein üppiges Mittagessen die lange Tagesstrecke erleichtert.
Eine Serpentinenstraße führt uns weiter auf den Dalton Pass auf 910 m. Hier unternehmen wir einen kurzen Verdauungsspaziergang bevor es zur letzten Tagesetappe nach Banaue geht. Bereits im Dunkeln, gegen 19:20 Uhr, erreichen wir das Banaue Hotel für die kommenden drei Nächtigungen.
Nach dem Abendessen nutzen wir die äußerst günstige Hotelbar, um den langen Fahrtag nochmals Revue passieren zu lassen.

 

3. Rundreisetag, Mittwoch 13.3.19


Heute verweilen wir in der Bergwelt der Kordilleren. Um 8 Uhr fahren wir mit dem Kleinbus über eine gut ausgebaute Serpentinenstraße in die 25.000 Einwohner zählende Stadt Bontoc in der Mountain Province. Viele kleine Brände an den Hängen entlang der Strecke verwandeln den Sonnenhimmel in eine diesige Schicht aus Qualm. Wie wir später erfahren, entstehen die Brände nicht aus Unachtsamkeit und der Tatsache, dass die Trockenzeit bereits zu lange anhält, sondern werden gezielt gelegt um Weideland für die Carabaos - Wasserbüffel - zu generieren. Eine äußerst fragwürdige und illegale Handlungsweise, da speziell die in dieser Region traditionellen Reisterrassen den Baumbewuchs oberhalb der Terrassen als Wasserspeicher für ihre Felder benötigen.
In Bontoc steuern wir das gleichnamige Bontoc Museum an, welches von einer belgischen Nonne gegründet wurde, deren Ziel es war, die Geschichte und das Erbe der indigenen Völker der Cordillera-Region zu bewahren, insbesondere der Ifugao. Daher beherbergt dieses Museum eine Reihe authentischer Artefakte und Fotos, die die Kultur von Ifugao widerspiegeln. Das kulturelle und künstlerische Sortiment reicht von traditionellen Kostümen über Werkzeuge für Jagd und Landwirtschaft bis hin zu verschiedenen Fotografien von Headhunter-Kriegern, die bis vor hundert Jahren gewütet haben. Auch archäologisches Material, das in den Höhlen der Cordillera-Region gefunden wurde, wird im Museum ausgestellt. Dazu gibt es einen Freiluft-Bereich, in dem ein traditionelles Dorf nachgebaut wurde.
Anschließend unternehmen wir einen Spaziergang ins Zentrum der Stadt, wo wir den hiesigen Markt besuchen. Eine saftige, frisch aufgeschnittene Ananas begleitet uns den Rest des Weges.
Knapp 20 km von Bontoc entfernt erreichen wir das 11.000 Einwohner Städtchen Sagada, welches in einem kleinen Tal auf einer Höhe von 1600 m liegt. Der Grund für unseren Ausflug hierher sind die unterschiedlichen Begräbnisstätten dieser Region.
Ein Waldweg führt über teils steile Stufen in 10 bis 15 Minuten zur Lumiang-Höhle. Bereits am Eingang stapeln sich mehr als 100 Särge, deren ältester etwa 500 Jahre alt sein soll. Man mag dies durchaus glauben, fallen die Holzkisten doch schon ziemlich auseinander. Viele Verzierungen auf den Deckeln der Särge lassen meist Eidechsenmotive erkennen. Diese versprechen ein langes Leben und Fruchtbarkeit.
Nach dem kurzen Ausflug in die Höhlenwelt fahren wir mit dem Bus nur wenige hundert Meter bis vor die Kirche. Von hier führt der Weg durch einen klassischen Friedhof, ehe ein Pfad bergab zu den in den Himmel aufragenden Kalksteinfelsen führt, an denen in schwindelerregender Höhe teils bunte Särge hängen. Diese "Hängenden Särge" sind der Touristenmagnet, vorallem bei Backpackern, die den Weg in das ansonsten verschlafene und entlegene Städtchen Sagada finden. Da die Geister der Toten der Legende zufolge gern dem Himmel nah sind, haben schon vor Jahrhunderten die Menschen in Sagada die Särge der älteren, ehrwürdigen Verstorbenen an den Felsen befestigt. Die Igorots dieser Region wollten nicht unter der Erde liegen, da sie glaubten, die Seele der Toten würde unter der Erde ersticken. Noch heute kann man als Einheimischer, unter gewissen Bedingungen und mit genügend Geld ausgestattet, eine Beerdigung an einer der Felswände erhalten. Wir staunen nicht schlecht in Bezug auf die spektakuläre Szenerie, die sich vor uns auftut.
Am späten Nachmittag verlassen wir Sagada und steuern das Hotel in Banaue an, welches wir um 18 Uhr erreichen. Nach dem Abendessen können wir im Foyer des Hotels einer Folklorevorführung beiwohnen.

 

4. Rundreisetag, Donnerstag 14.3.19


Ein Blick vom Balkon des Banaue Hotels auf die Berglandschaft ringsum lässt die ersten Sonnenstrahlen durch die nächtliche Wolkendecke erahnen.
Nach dem Frühstück warten vor dem Hotel zwei Jeepneys für den Ganztagesausflug zu den Reisterrassen der Umgebung.
Jeepneys sind zu Kleinbussen mit bis zu 14 Sitzplätzen umgebaute Militär-Jeeps, welche die US-Amerikaner nach ihrem Abzug nach dem Zweiten Weltkrieg zurückgelassen hatten. Mit ihrer individuellen, meist farbenfrohen Bemalung gelten diese als typisches philippinisches Verkehrsmittel.
Wir besteigen das ziemlich kitschig anmutende, etwas ausrangierte und unbequemere der beiden Vehikel. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, um ein Land auch standesgemäß zu bereisen.
Gegen 8 Uhr setzen sich die einheimischen Gefährte in Bewegung, um kurz darauf bei einem Aussichtspunkt in Banaue wieder zu halten, wo die ersten Reisterrassen bei tiefstehender Morgensonne zu bestaunen sind.
Danach queren wir über eine äußerst wackelige und optisch bereits baufällig anmutende Hängebrücke ein Flußbett in Mitten von Banaue. Auf der gegenüberliegenden Seite warten bereits die beiden Jeepneys, um uns eine halbe Stunde später beim ersten Tagesziel in Bangaan abzusetzen. Gleich nach dem Ausstieg eröffnet sich ein phantastischer Blick auf die tief unterhalb liegende Siedlung mit den umliegenden, steil aufragenden Reisterrassen.
Seit vermutlich 2000 Jahren werden in den philippinischen Kordilleren auf einer Höhe von 700 bis 1500 m die Berghänge mit Stützmauern terrassiert und für den Anbau von Reis bewässert. Dabei werden alle Flächen bis zu einer Hangneigung von 70° genutzt. Die Mauern sind die einzigen präkolonialen Steinbauten auf den Philippinen. Bau und Unterhaltung der Terrassen unterliegen bis heute den traditionellen Regeln der indigenen Ifugao. Traditionell sind alle Terrassen in Familienbesitz. Oberhalb der Felder werden Wälder unterhalten, um die Wasserversorgung zu sichern. Keine Terrasse darf den Fluss des Wassers zur nächsten tiefer liegenden Ebene aufhalten, die gesamte Wassermenge wird durch Dämme, Gräben und Bambusröhren in gemeinschaftlichem Besitz gleichmäßig verteilt. Die durchschnittlich zwei Meter hohen Stützmauern folgen der Kontur des Geländes und bestehen aus Bruchsteinen. Hinter ihnen wird der Grund zunächst mit Geröll gefüllt, in das Kanäle für die Entwässerung eingelassen werden. Etwa einen Meter unter der endgültigen Bodenhöhe folgt dann eine hoch verdichtete Erdschicht. Die obersten 20–30 cm sind dann der schlammige, kräftig durchgepflügte Ackerboden.
1995 erklärte die UNESCO fünf einzelne Gebiete zum Weltkulturerbe, wozu die beiden von uns besuchten Dörfer von Bangaan und Batad zählen. Im Jahr 2001 wurden die Reisterrassen auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen. Mit dem abnehmenden Interesse der Ifugao an ihrer traditionellen Kultur werden auch die Reisterrassen immer weiter vernachlässigt. Immer mehr Bauern betreiben den Anbau nur noch als Schau für die Touristen, bei den Bewässerungsanlagen und dem Hochwasserschutz werden zunehmend Betonkonstruktionen eingesetzt, die auf die traditionellen Anlagen keinerlei Rücksicht nehmen.
Vorbei an der hiesigen Grundschule steigen wir die Treppen, an den Reisterrassen entlang, hinab in das kleine Dorf. Begünstigt durch die leichte Bewölkung, kommen wir dennoch auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit ins Schwitzen. Etwa eine halbe Stunde später, und jede Menge Fotomotive reicher, werden wir im Dorf von einigen Dorfbewohnerinnen empfangen. Bei Kaffee, Cola und Wasser wird uns die körperlich extrem harte Arbeit der Reisverarbeitung näher gebracht. Ein kurzer Spaziergang durch das Dorf, mit dem einen oder anderen Blick in die Wohnhäuser, rundet den Besuch bei den Ifugao in Bangaan ab. Der Aufstieg wird zur schweißtreibenden Herausforderung und veranschaulicht sogleich die strapaziöse Lebensweise der einheimischen Reisbauern in der Kordilleren-Region.
Nur wenige Bergkuppen entfernt endet die Zufahrt mit den Jeepneys zum zweiten Tagesziel in Batad. Nach einem zwanzigminütigem Spaziergang im beginnenden Regen trauen wir unseren Augen kaum. Wie bereits vom Reiseleiter angekündigt fallen hier die Reisterrassen unterhalb des Aussichtspunktes noch wesentlich steiler ab als dies in Bangaan der Fall ist. Die geplante, 90-minütige Wanderung durch die schier endlosen Reisfelder fällt jedoch dem stärker werdenden Regen zum Opfer. Dennoch genießen wir vom Restaurant, mit dementsprechender Verpflegung in fester und flüssiger Form, den grandiosen Ausblick auf dieses von Menschenhand geschaffene Landschaftsbild.
Gegen 16:30 Uhr erreichen wir das Banaue Hotel, so dass noch Zeit zur Regeneration und Körperpflege vor dem Abendessen um 18:30 Uhr bleibt.

 

5. Rundreisetag, Freitag 15.3.19


Nach zweitägiger intensiver Besichtigung der Bergregion der Kordilleren verlassen wir Banaue bereits um 7 Uhr morgens. Knappe 250 km auf teils kurviger Straße warten auf uns in den kommenden Stunden bis zum Tagesziel in Vigan.
Nachdem in der vorangegangenen Nacht der Niederschlag heftig ausfiel, hat sich entlang der Straße an den unbefestigten Steilhängen an vielen Stellen Geröll gelöst, so dass die Fahrt mit dem Kleinbus einem Slalom auf Skiern in den heimischen Alpen ähnelt. Und so kommt es schließlich wie es kommen musste! Ein größerer Stein verhakt sich zwischen den Zwillingsreifen an der Hinterachse des Busses, so dass unser Chauffeur Nestor Hand anlegen muss, um den äußeren Reifen zu demontieren und den Stein zu entfernen. Wir nutzen die fünfundvierzig minütige Zwangspause beim Aussichtspunkt in Bayyo für das letztmalige Fotografieren der Reisterrassen und zum Vertreten der Beine.
Danach geht es im flotten Tempo nach Bontoc, wo Reiseführer Carlos am hiesigen Markt Obst für das mittägliche Picknick einkauft. Dieses findet am Bessang Pass statt, an dem am Ende des Zweiten Weltkriegs eine Schlacht zwischen der japanisch Kaiserlichen Armee und den US-Streitkräften ausgefochten wurde. Zur Erinnerung daran wurde eine nationale Gedenkstätte errichtet, an deren Rastplatz wir Obst und Kuchen Dinnieren.
Nachdem wir die Serpentinenstraße hinter uns gelassen haben, erreichen wir im Nordwesten der Insel Luzon das Südchinesische Meer, und wenige Kilometer weiter unser Zwischenziel in Santa Maria.
Hier besuchen wir die Kirche Unserer Lieben Frau von Mariä Himmelfahrt, allgemein bekannt als Santa Maria-Kirche. Diese wurde 1993 als Teil der barocken Kirchen der Philippinen, einer Sammlung von vier barocken Kirchen aus der spanischen Zeit, zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Beeindruckend ist neben der Größe der Kirche in einer relativ kleinen Gemeinde auch deren massiver Baustil. Eben jener einzigartige Stil auf den Philippinen, der spanischer Erdbebenbarock bezeichnet wird. Dazu zählt auch der freistehende Glockenturm, der nicht nur getrennt von der Kirche, sondern auch leicht schräg weghängend vom Kirchenschiff positioniert wurde. Dies sollte beim Einsturz des Turmes im Falle eines starken Erdbebens die Zerstörung der Kirche verhindern.
Wir wohnen für wenige Minuten einer Prozession bei, ehe wir die letzte Fahrstrecke bis Vigan in Angriff nehmen. Gegen 17:45 Uhr erreichen wir nach einem langen Fahrtag das traumhafte, im spanischen Kolonialstil erbaute Hotel Luna inmitten der Altstadt. Wir nützen die Zeit vor dem Abendessen zur Besichtigung des Hotels sowie des kleinen integrierten Museums. Einfach nur herrlich! Auch das Ambiente im Restaurant und das wunderschön aufgebaute Buffet können sich sehen lassen.
Den Abend lassen wir bei einem kurzen Verdauungsspaziergang in der Hauptstraße der Altstadt mit ihren vielen spanischen Kolonialgebäuden ausklingen.

 

6. Rundreisetag, Samstag 16.3.19


Der Samstag Vormittag beginnt gemütlich. Erst um 8:30 Uhr begeben wir uns zu Fuß zur Altstadtbesichtigung von Vigan City, ihres Zeichens Hauptstadt der Provinz Ilocos Sur. Als älteste bestehende spanische Kolonialstadt wurde Vigan 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.
Nur unweit des Hotels besichtigen wir das Syquia Mansion Museum. In diesem Anwesen lebte Elpidio Quirino, der sechste Präsident der Philippinen. Das Syquia Mansion gehörte der Familie seiner Gemahlin, Dona Alicia Quirino. Ein Vorfahre war Chinese, der durch Handel in Vigan sein Vermögen machte. Seine Nachkommen übernahmen später den hispanisierten Nachnamen Syquia. Das Haus der First Lady war ein Ort, an dem einige Aktivitäten des Präsidenten während seiner Amtszeit stattfanden.
Im Anschluß an die Besichtigung spazieren wir die touristische Hauptstraße Crisologo bis zur Paza Burgos entlang. Rund 130 der herrschaftlichen spanischen Kolonialhäuser haben sich insgesamt erhalten und zeigen typische asiatische und spanische Merkmale auf. Sie haben große Fenster und verschiebbare Fensterläden, die vor der Sonne schützen. Massive Steinmauern sollen vor den zahlreichen Erdbeben bewahren. Muschelschalenscheiben prägen die Fensterwelt Vigans. Sie dämpfen das Licht der tropischen Sonne und klimatisieren die Räumlichkeiten.
Schließlich erreichen wir die dreischiffige Kathedrale auf der gegenüberliegenden Straßenseite der Plaza Burgos, die wegen der vielen Erdbeben in gedrungener Bauweise errichtet wurde. Auch sie zählt zum Ensemble des Weltkulturerbes von Vigan.
Nach dem kurzen Besuch der Kathedrale schlendern wir vorbei am Plaza Salcedo mit seinen Wasserfontänen und gelangen so zum letzten Besichtigungspunkt der Stadt, dem ehemaligen Gefängnis Ilocos Sur. Hier soll sich der Geburtsort von Ex-Präsident Quirino befinden. Wir können jede Menge Erinnerungsstücke entdecken, wie eine Nachbildung von Quirinos Zimmer sowie seines Büros in Quezon City.
Nachdem genügend Zeit bis zur Weiterreise bleibt, unternehmen wir spontan eine knapp einstündige Fahrt mit einer sogenannten Kalesa. Die meist bunten hölzernen Pferdekutschen werden von lediglich einem Pferd gezogen.
Nach der Ankunft im Hotel Luna und einem erfrischenden Abschiedstrunk bei relativ hohen Temperaturen, heißt es Abschied nehmen von der historischen Stadt Vigan.
Lediglich 15 Minuten später erreichen wir die Nachbargemeinde Bantay, wo wir den historischen, 1590 erbauten Glockenturm erklimmen und die Aussicht ins Umland genießen. Der alte Glockenturm, der als Bantay Tower bekannten Kirche, die in der spanischen Kolonialzeit als Wachturm gegen Piraten fungierte, gab der Stadt ihren Namen - Bantay (Wachposten).
Wir besuchen die St. Augustinus-Kirche, welche ursprünglich von den Bewohnern Bantays aus Bambus- und Kogonkonstruktionen gebaut wurde, um das wundersame Abbild der Muttergottes der Nächstenliebe unterzubringen. Später wurde sie jedoch in ein dauerhaftes Steingebäude umgebaut und 1590 fertiggestellt. Leider sind von der ursprünglichen Kirche nur mehr wenige Mauerreste zu begutachten.
Da wir gut in der Zeit sind, machen wir einen außerplanmäßigen Stopp in Batac. Hier wartet das Ferdinand E. Marcos Presidential Center, ein Museum, welches Imelda Marcos zum Gedenken an ihren äußerst korrupten Präsidentengatten Ferdinand Marcos errichten ließ. Das Museum zeigt Erinnerungsstücke des 1989 verstorbenen Präsidenten von seiner Zeit bei den Streitkräften bis zu seiner Präsidentschaft. Bis vor Kurzem galt das Museum - trotz der Schreckensherrschaft von Marcos - als äußerst gut besuchter Ort der einheimischen Bevölkerung, da sich hier eine Nachbildung aus Wachs hinter einem Glassarg befand.
Wir verlassen den äußerst zweifelhaften Ort der Huldigung eines korrupten Machthabers und begeben uns ins benachbarte Städtchen Paoay. Hier befindet sich die ursprünglich 1593 erbaute, spanische Kirche St. Augustine, welche zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Sie gilt als bedeutendes Beispiel des Architekturstils des sogenannten Erdbebenbarock. Insgesamt 14 massive Mauerstützen verteilen sich um das Gebäude. Die heutige Kirche wurde zwischen den Jahren 1693 und 1710 errichtet.
Nach der Innenbesichtigung mit Hochzeitszeremonie bleibt genügend Zeit, um im gegenüberliegenden Restaurant Abend zu essen. Im Anschluß nutzen wir den Sonnenuntergang zur Ausleuchtung der St. Augustine Kirche für letzte Fotos auf der Insel Luzon.
Eine halbstündige Busfahrt bringt uns zum Flughafen nach Laoag City, von wo wir um 21:15 Uhr mit einem Airbus A320-200 der Fluggesellschaft Philippine Airlines in Richtung Landeshauptstadt aufbrechen. Bereits 45 Minuten später landen wir in Manila, und beziehen gegen 23 Uhr unser Zimmer im Hotel Belmonte in unmittelbarer Nähe zum Flughafen.

 

7. Rundreisetag, Sonntag 17.3.19


Der Morgen beginnt in einer Warteschlange vor dem Restaurant im Hotel Belmonte in Manila. Erstmals auf dieser Reise bemerken wir nicht alleine auf den Philippinen unterwegs zu sein. Nach ein wenig Geduld und der anschließenden "Schlacht am Frühstücksbuffet", verlassen wir um 9:30 Uhr das Hotel in Richtung benachbartem Flughafen.
Um 12:50 Uhr startet der Airbus A320 der Fluggesellschaft Cebu Pacific in Richtung Insel Bohol, wo wir 75 Minuten später am Flughafen der Hauptstadt Tagbilaran wohlbehalten aufsetzen.
Nur wenige Kilometer entfernt, auf der Halbinsel Panglao, befindet sich das Hotel Amorita Resort am wunderschönen Alona Beach, welches uns für die folgenden beiden Nächte beherbergt. Der Nachmittag wäre eigentlich zum Baden angedacht, jedoch spielt das regnerische Wetter nicht mit. Als es später doch noch aufheitert nutzen wir die verbleibende Zeit bis zum Abendessen um das Resort und den öffentlichen Alona Beach mit seinen vielen Bars und Restaurants zu erkunden. Begleitet von unterschiedlichen Musikrhythmen flanieren wir den Strand entlang.
Das Abendessen genießen wir ab 19 Uhr im hoteleigenen Restaurant im Freien, und entschließen uns im Anschluß nochmals das Ambiente am Alona Beach auf uns wirken zu lassen.

 

8. Rundreisetag, Montag 18.3.19


Der Morgen beginnt verheißungsvoll mit Sonnenschein. Eine Rundfahrt auf der Insel Bohol mit all ihren Highlights steht an, wobei wir erst gegen 9:15 Uhr losfahren, so dass wir das Frühstück gemütlich anlegen können.
Gut 90 Minuten und einige Fotostopps später erreichen wir nicht nur einen der Höhepunkte der Insel Bohol sondern der gesamten Philippinen - die Chocolate Hills. Dieser ungewöhnlichen geologischen Formation gehören insgesamt 1268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung an, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen. Sie alle sind lediglich mit Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.
Das Wetter hat sich im Laufe der Busfahrt sukzessive verschlechtert, so dass Regen unmittelbar bevor steht. Vom Parkplatz mit diversen Souvenierläden führt eine längere Treppe zum Aussichtspunkt. Wir beeilen uns nach Oben, um die noch hellen Flecken am wolkenverhangenen Himmel für halbwegs vernünftiges Fotomaterial von den Chocolate Hills zu nutzen. Bereits nach wenigen Minuten beginnt es zu regnen. Etwas enttäuscht diese außergewöhnliche Landschaft nicht bei Sonnenschein erlebt zu haben, verlassen wir das Inselzentrum gegen Süden.
Nun geht es zum Bohol Habitat Conservation Center. Hierbei handelt es sich um eine überschaubare Parkanlage, in der unzählige, unterschiedliche Schmetterlingsarten ihr Zuhause haben. Wir nutzen die Nähe zu den Tieren, um einige brauchbare Fotos zu bekommen. Desweiteren bietet die Anlage eine Auswahl an exotischen, farbenprächtigen Blumen.
Den Mittag verbringen wir am Loboc Fluß, bei einem sogenannten River Buffet Cruise. Wir starten die Kombination aus Flussfahrt und Mittagsbuffet in Loboc, fahren den Loboc River bis zu den Busay Falls und die selbe Strecke wieder retour. In dieser einen Fahrstunde genießen wir nebst der philippinischen Gaumenfreuden die einzigartige, tropische Landschaft beiderseits des Flusses.
Anschließend begeben wir uns zu einem weiteren Höhepunkt auf Bohol, nur unweit von Loboc entfernt. Wir steuern das Philippine Tarsier and Wildlife Sanctuary an. In den Wäldern von Corella befindet sich diese Einrichtung, die sich der Erhaltung und wissenschaftlichen Erforschung des endemischen Tarsiers von Bohol widmet. Dies ist eine Primatenart aus der Gruppe der Koboldmakis. Sie erreichen ein Gewicht von lediglich 110 bis 150 Gramm. Der rundliche Kopf sitzt auf einem sehr kurzen Hals, wie bei allen Koboldmakis sind die Augen stark vergrößert. Als Anpassung an die springende Fortbewegung sind die Hinterbeine stark vergrößert und die Fußwurzeln verlängert. Auch die Finger und Zehen sind verlängert. Koboldmakis sind nachtaktiv und halten sich meist auf den Bäumen auf. Sie verbringen den Tag schlafend in dichter Vegetation. Bei einer Führung durch das Areal haben wir dennoch Glück die wenigen Tiere aus nächster Nähe und teils wach zu erleben. Beim kurzen Rundgang hat völlige Ruhe zu herrschen, da Koboldmakis Stress nicht ertragen. Wir nutzen den halbstündigen Besuch, um diese einzigartige Primatenart dementsprechend abzulichten.
Am Weg zur Inselhauptstadt Tagbilaran halten wir bei der Baclayon-Kirche, auch Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria genannt. Baclayon wurde 1596 von Jesuitenpriestern gegründet und ist die älteste christliche Siedlung auf Bohol. Die heutige Korallensteinkirche wurde 1737 fertiggestellt. Als 2013 ein Erdbeben der Stärke 7,2 Bohol und andere Teile von Visayas traf, wurde das Kirchengebäude schwer beschädigt. Der Wiederaufbau durch das Nationalmuseum der Philippinen wurde 2017 abgeschlossen. Wir besuchen sowohl das Kirchenmuseum als auch die Kirche selbst.
Kurz nach Sonnenuntergang erreichen wir nördlich von Tagbilaran am Abatan Fluss den Ausgangspunkt für eine Bootstour durch die Mangroven. Nach einem Sundowner mit Kokosnusssaft direkt aus der Kokosnuss begeben wir uns mit dem Boot auf die Suche nach den hier beheimateten Glühwürmchen. Da der Vollmond die völlige Dunkelheit an den Ufern des Flusses verhindert sind die kleinen Tierchen nur schwer und in nicht besonders großer Anzahl zu erblicken.
Das abschließende Abendessen nehmen wir erst um 20 Uhr im urigen Restaurant Crescencia in Baclayon in Form eines leckeren philippinischen Buffets zu uns.
Erst um 21:30 Uhr erreichen wir müde vom sehr langen und intensiven Rundreisetag das Hotel Amorita Resort.

 

9. Rundreisetag, Dienstag 19.3.19


Nach dem anstrengenden Vortag verlassen wir um 7:15 Uhr sowohl unser liebgewonnenes Hotel als auch die Insel Bohol. Mit der Fähre geht es um 8:25 Uhr vom Anleger in Tagbilaran auf die benachbarte Insel Cebu. Nach knapp zwei Stunden Fahrt in äußerst unbequemen Sitzen und der Berieselung eines Science Fiction-Films haben wir in die Hauptstadt Cebu City wieder festen Boden unter den Füßen.
Da bis zum Weiterflug auf die Insel Palawan noch ausreichend Zeit zur Verfügung steht, nutzen wir diese zum Kurzbesuch des Fort San Pedro. Leider bleibt uns der Regen der Überfahrt auch hier erhalten, so dass wir schon bald wieder den Bus aufsuchen.
Am Flughafen lassen wir uns gaumentechnisch auf die philippinische Fast Food-Kette "Jollibee" ein. In jeder Kleinstadt der Philippinen ist diese mit einer Filiale vertreten und hat somit McDonalds längst den Rang abgelaufen. Von den Einheimischen geliebt und überrannt, können uns wir mit den für Europäer unüblichen Gerichtekombinationen und Geschmäckern nicht wirklich anfreunden.
Um 14:10 Uhr hebt unser Flugzeug - ein Airbus A320-200 der Air Asia - von Cebu City in Richtung Palawan ab, wo wir bereits eine Stunde später am Flughafen der Inselhauptstadt Puerto Princesa aufsetzen.
Beim Verlassen des Flughafenareals werden wir vom Reiseleiter der hiesigen Agentur schon herzlich mit einem riesigen Plakat begrüßt. Das Wetter auf der Insel Palawan hat es gut mit uns gemeint - die Sonne hat uns wieder, und das bis zum Ende der Reise.
Den angebrochenen Nachmittag nutzen wir für diverse Besichtigungen in und um die Inselhauptstadt. Wir starten mit dem Palawan Wildlife Rescue and Conservation Center im Nordwesten von Puerto Princesa, welches Forschungsarbeit zu gefährdeten Krokodilarten durchführt. Die acht Hektar große Anlage bietet Platz für bis zu 4.000 Krokodile. Im ersten Gebäude sehen wir ein riesiges Krokodilskelett, danach folgen Jungtiere und schließlich im Freibereich die großen Kaliber. Zum Abschluß der Führung lasse ich mich mit einem Jungtier in den Händen ablichten.
Unweit des Palawan Wildlife Rescue and Conservation Center besuchen wir einen besonders "süßen" Ort - den sogenannten Baker's Hill. Wie der Name bereits verrät hat sich auf einer Anhöhe ein Bäcker ein kleines Imperium aufgebaut. Neben der Bäckerei und einigen weiteren Lokalitäten, kann man überdimensionale Märchenfiguren fotografieren oder einen kleinen Botanischen Garten besuchen. Da wir nur eine halbe Stunde zur Verfügung haben, unternehmen wir einen kurzen Spaziergang durch die hübsche Anlage und landen am Ende in der Bäckerei, wo wir eine Kleinigkeit zum Verzehr mitnehmen.
Zum Abschluß des Tages fahren wir zum Abendessen ins Kalui Restaurant, welches auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert ist. In einem traditionellen und gut erhaltenen philippinischen Holzhaus gelegen, müssen wir vor dem Betreten des Restaurants die Schuhe ausziehen, um die Holzböden zu schützen. Das Innere ist mit einer schönen Kunstsammlung von lokalen Künstlern dekoriert. Wir genießen ein exotisches und leckeres Mahl, ehe es um 20 Uhr zum benachbarten Hotel Best Western Ivywall geht, dem letzten Stadthotel der Reise.

 

10. Rundreisetag, Mittwoch 20.3.19


Um 8 Uhr verlassen wir die Inselhauptstadt Puerto Princesa in Richtung Norden. Nach einer kurzen Pause beim Aussichtspunkt Buena Vista Viewdeck, wo wir in der Entfernung eine Affenfamilie beobachten, führt unser Weg weiter in das Fischerdorf Sabang.
Hier befindet sich mit dem Puerto Princesa Subterranean River National Park eine der größten Attraktionen des Landes. Der 3901 ha große Nationalpark wurde 1971 gegründet und 1999 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Um 10:30 Uhr besteigen wir beim Bootsanleger der Ortschaft kleine Motorboote und schippern etwa 15 Minuten entlang der Küste, ehe wir an einem wunderschönen Strand an Land gehen. Im Puerto Princesa Subterranean River National Park angelangt haben wir noch einen kurzen Fußweg vor uns bevor wir die Hauptattraktion erreichen.
Der Sabang-Untergrundfluss ist etwa 7 km lang und mit 4,2 km der längste schiffbare Untergrundfluss der Welt, der unter dem Massiv des Karstgebirges mit dem 1027 m hohen Mt. St. Paul hindurch und dann in das Südchinesische Meer fließt. Für uns Touristen sind allerdings nur die ersten 1,2 km des Systems schiffbar. Geologen schätzen das Alter auf 23 Millionen Jahre. Der Fluss ist teilweise über 8 m tief. Durch das eingestürzte Deckgebirge wurde ein bis zu 45 m hoher Dom geschaffen. Neben Schwalben finden hier schätzungsweise 40.000 Zwergfledermäuse ihre tägliche Herberge.
Mit Sicherheitsweste und Schutzhelm ausgestattet - und das bei über 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit - begeben wir uns in Ruderboote zu maximal 10 Personen. Danach geht es mit unserem rudernden Guide nach 50 m unter freiem Himmel in das Höhlensystem. Etwa eine halbe Stunde dauert der Ausflug in die einzigartige Unterwelt aus Stalagmiten und Stalaktiten. Trotz der zahlreichen Touristenboote genießen wir die Stille und den Einklang mit der Natur.
Im Anschluß begeben wir uns auf dem selben Weg retour nach Sabang, wo wir um 12:45 Uhr eintreffen.
Nun steht ein gemütliches Mittagsbuffet im Cacaoyan Forest Park Restaurant in unmittelbarer Nähe auf dem Programm.
Am frühen Nachmittag beziehen wir das wunderschöne Strandhotel Sheridan Beach Resort in Sabang. Bei traumhaftem Wetter, Coctails, einem riesigen Pool, einem wunderschönen Strand und türkisblauem Meer lassen wir für einige Stunden die Seele baumeln und das bislang auf der Reise erlebte Revue passieren.
Das Abendessen findet auf der Terrasse des Restaurants in unmittelbarer Strandnähe statt. Als gelungene Überraschung wird das Buffetessen von "Feuer-Künstlern" begleitet.
Um den fantastischen Tag würdig ausklingen zu lassen, gönnt sich ein Großteil der Reisegruppe noch den einen oder anderen Drink an der Beachbar.

 

11. Rundreisetag, Donnerstag 21.3.19


Am heutigen Vormittag genießen wir bei wunderschönem Wetter nochmals das Ambiente des Sheridan Beach Resort, ehe wir um 11 Uhr Sabang in Richtung El Nido im Norden der Insel Palawan verlassen.
Am Nachmittag legen wir einen außerplanmäßigen Stopp im Städtchen Taytay ein, wo wir die spanische Festung Santa Isabel von Außen besichtigen. Diese wurde 1738 vom Orden der Augustiner-Rekollekten an der Küste zur Sulusee errichtet. Die Bastion wurde der Heiligen Santa Isabel gewidmet.
Um 17 Uhr erreichen wir schließlich das Tagesziel El Nido. Nördlich der unscheinbaren, jedoch im touristischen Aufbruch befindlichen Stadt beziehen wir das letzte Hotel der Rundreise. Im El Nido Cove Resort bekommen wir ein riesiges Zimmer mit Terrasse zum hauseigenen Strand und Blick auf die El Nido Bucht zugewiesen. Wir genießen den Sonnenuntergang bei einem Sundowner mit Blick auf den endlosen Strand beiderseits des Resorts und die gegenüberliegende Inselwelt. Am Ende der Reise dürften wir das Paradies entdeckt haben. Das wird uns auch der darauffolgende Tag noch bestätigen.
Gegen 19 Uhr gibt es Abendessen in Buffetform. Dieses fällt jedoch etwas spärlich aus, und die Speisen sind alles andere als gut temperiert.

 

12. Rundreisetag, Freitag 22.3.19


Bei traumhaftem Wetter genießen wir auf der Hotelterrasse das Frühstück bei malerischer Kulisse in der El Nido Bucht und deren Insellandschaft im Hintergrund.
Um 8:45 Uhr werden wir mit Vans zum ganztägigen Bootsausflug ins Bacuit Archipel abgeholt.
In El Nido durchwaten wir mit wasserdichten Rucksäcken ausgestattet das brusthohe Wasser, ehe wir nach 100 m unser Auslegerboot im einheimischen Stil - Bangka genannt - für die Rundfahrt im Archipel erreichen. 1998 wurde das Gebiet im Bacuit Archipel im Südchinesischen Meer zu einer Meeresschutzzone erklärt.
Jedes der unzähligen Ausflugsboote bekommt eine bestimmte Route zugewiesen, so dass nicht sämtliche Touristen bei ein und der selben Insel anlanden. Wie sich im Laufe des Tages herausstellt eine durchaus sinnbringende Maßnahme.
Zuerst steuern wir die Insel Entalula mit ihrem gleichnamigen Strand an. Ein Paradies mit einem einzigen Resort, dessen Strand wir auch nicht betreten dürfen. Gleich nebenan legt das Boot an, so dass wir herrliche Fotos machen können. Danach wird natürlich auch noch fleißig im türkisblauen Meer geplantscht.
Nach einem kurzen Stopp zum Schnorcheln und Schwimmen steuern wir die nächste Trauminsel des Archipels an. Während der Überfahrt wird bereits fleißig in einer kleinen Kochnische am Boot für das Mittagessen gegrillt.
Bei der Ankunft auf Snake Island staunen wir nicht schlecht. Die Insel wird durch eine breite Sandbank von einigen hundert Metern Länge mit der Nachbarinsel Vigan verbunden. Und wir sollen aus dem Staunen nicht heraus kommen. Das am Boot zubereitete Mittagessen wird vom Personal über die Sandbank zum Strand der Insel getragen und dort mit viel Liebe aufgebaut. Eine unglaubliche Vielfalt aus Fisch, Meeresfrüchten, Fleisch, Reis und Früchten versüsst die Mittagsrast. Natürlich darf auch ein kühles Bier nicht fehlen, dass wir bei Händlern Vorort erwerben. Im Anschluß an die Gaumenfreuden unternehmen wir bei sehr hohen Temperaturen einen Verdauungsspaziergang den Hügel hinauf zu einem Aussichtspunkt. Die schweißtreibenden Höhenmeter mit Flip Flops lohnen allemal. Der Ausblick ist fantastisch!
Am Nachmittag geht es zuerst zur Cudugnon Cave. Wir verzichten auf die Kletterpartie in die Höhle und genießen stattdessen den schönen Strand.
Und wenn man denkt es geht nicht schöner, wird man sogleich eines Besseren belehrt. Abschließender Höhepunkt unserer Tagestour ist ein längerer Aufenthalt am Ipil Beach auf der Pinagbuyutan Insel. Dieser palmenbesäumte Strand, mit der steil aufragenden Felsformation im Hintergrund, schmiegt sich im 90 Grad-Bogen um den Südzipfel der Insel. Ein gemütlicher Spaziergang mit schier unendlichen Fotomotiven, ein wenig Entspannung am Strand und ein paar Schwimmtempo komplettieren dieses einzigartige Erlebnis.
Danach schippern wir leider schon retour nach El Nido, von wo es mit den Vans zurück zum El Nido Cove Resort geht. Gegen 16:30 Uhr erreichen wir dieses und nutzen die letzten Sonnenstrahlen des Tages für ein Bad im spiegelglatten Meer der El Nido Bucht.
Nach unserem würdigen, letzten Sonnenuntergang auf den Philippinen, gönnen wir uns auf der Strandterrasse des Hotels ein ausgezeichnetes romantisches Abendessen zu Zweit. Zum Abschluss der Rundreise darf ein Besuch an der Beachbar nicht fehlen, wo wir das Erlebte der vergangenen zwei Wochen nochmals Revue passieren lassen.

 

ABREISETAG, Samstag 23.3.2019


Noch einmal dürfen wir das fantastische Panorama vom El Nido Cove Resort über die El Nido Bucht bei traumhaften Wetter genießen, ehe wir um 10:30 Uhr mit Vans zum 15 Minuten entfernten Flughafen von El Nido gebracht werden.
Nun beginnt unsere 24-stündige Flug-Odyssee bis zum Flughafen in Wien. Um 12:35 Uhr hebt die Propellermaschine ATR 72-600 der Swift Air von El Nido ab, überquert das wunderschöne Bacuit Archipel, und begibt sich auf direktem Weg in die philippinische Hauptstadt Manila, wo wir eine Stunde später am Inlandsflughafen landen. Hier benötigen wir den Bus mit unserem altbekannten Chauffeur Nestor, der uns die erste Woche auf der Insel Luzon begleitet hatte, um vom nationalen zum internationalen Flughafen in unmittelbarer Nachbarschaft zu wechseln. Nach langen Wartezeiten beim Einchecken und der Sicherheitskontrolle erreichen wir das Abflugterminal eine Stunde vor dem Boarding. Wir nutzen die Zeit, die letzten philippinischen Peso in Lebensmittel zu tauschen.
Um 18:50 Uhr (MEZ+7) verlassen wir mit einer Boeing 777-300 von Qatar Airways philippinischen Boden. Gegen 23:25 Uhr (MEZ+2) erreichen wir den Flughafen von Doha, wo wir drei Stunden Aufenthalt haben.
Um 2:35 Uhr (MEZ+2) begeben wir uns mit einem Airbus A350-900 von Qatar Airways auf die letzte Etappe in Richtung Wien, wo wir um 5:50 Uhr morgens wohlbehalten landen. Die Heimat hat uns wieder.
Bereits 90 Minuten nach der Landung kommen wir einigermaßen geschlaucht in Wr. Neustadt an.

 

RESÜMEE ZUR REISE


Die Reisegruppe bestand aus 19 Teilnehmern. Für die Kleinbusse, die auf den Inseln nötig sind, um die teilweise schmalen und kurvigen Straßen, speziell in den Kordilleren, zu bewältigen, ist die Teilnehmerzahl am oberen Limit angelangt. Mit Enrico Gabriel als Reiseleiter hatten wir in der Vergangenheit bereits Rundreisen nach Myanmar, Island sowie Vietnam & Kambodscha unternommen. Als Südostasien-Experte ist er auch federführend für die Ausarbeitung dieser außergewöhnlichen Reise gewesen, die 2018 zum ersten Mal durchgeführt wurde.
Für die große Entfernung und die lange Flugzeit könnte die Reise ohne Weiteres ein paar Tage länger sein. Schließlich blieben von den 16 Reisetagen lediglich 12 Rundreisetage übrig. Durch größere Entfernungen in Verbindung mit kurvigen Straßen und nicht immer perfekten Straßenverhältnissen, ging viel Reisezeit zur Überbrückung der Distanzen auf. Durch das Inselhopping auf drei der wichtigsten Inseln des Landes blieben uns in Summe vier Inlandsflüge nicht erspart. Diese waren allerdings weniger zeitintensiv als befürchtet, da die regionalen Flughäfen überschaubar und keinesfalls überlaufen waren. Vom Tourismus bekamen wir überhaupt erst in der zweiten Woche der Reise auf den Inseln Bohol und Palawan etwas mit. Hier, wo der Badetourismus hochgeschrieben wird, versammeln sich auch dementsprechend viele Menschen aus den nahegelegenen asiatischen Ländern.
Mit dem Monat März haben wir eine sehr gute Jahreszeit für die Region erwischt, auch wenn es die beiden Wochen nicht durchwegs sonniges Wetter gab. So erwischte uns bei den Reisterrassen von Batad zur falschen Zeit der Regen, so dass wir die kurze Wanderung nicht durchführen konnten. Ebenso war der Aufenthalt auf der Insel Bohol vom wechselhaften Wetter gekennzeichnet, speziell beim Besuch der Chocolate Hills erwischte uns eine Regenfront. Um so schöner dann das Wetter auf der Insel Palawan, wo wir die beiden Strandhotels in Sabang und El Nido richtig genießen konnten.
Die Temperaturen bewegten sich meist über 30 Grad, in höheren Regionen etwas darunter. In Äquatorialnähe muss man leider ganzjährig mit hoher Luftfeuchtigkeit rechnen.
Ein großes touristisches Plus bieten die Philippinen in der Mischung aus Kultur- und Naturschönheiten in Verbindung mit den besten Bademöglichkeiten, die man sich wünschen kann.
Erster Höhepunkt war der zweitägige Aufenthalt in der Bergregion der Kordilleren, wo wir neben dem Weltkulturerbe der Reisterrassen von Bangaan & Batad auch die in den Felswänden hängenden Särge von Sagada bestaunen konnten.
Auf der Insel Bohol durften wir die üppige Vegetation genießen und die außergewöhnlichen Koboldmakis besuchen.
Die Insel Palawan beschenkte uns mit dem Naturschauspiel des Unterirdischen Flusses von Sabang und dem fantastischen Bacuit-Archipel mit seinen herrlichen kleinen Inseln und entlegenen Sandstränden mit zwei außergewöhnlichen Attraktionen.

Wir können die Philippinen als Reisedestination nur Wärmstens weiter empfehlen. Liebenswerte, stets freundliche Menschen, koloniales Erbe, Naturschauspiele der besonderen Art und Strände, die das Herz jedes Badeliebhabers höher schlagen lassen.

 


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